Die Sprache des Tanzes

Extra | aus FALTER 28/09 vom 08.07.2009

Tänzer erklären sich selbstredend: die sinnlich-dikursive Reihe „walk + talk“

Text: Bettina Hagen

Der Österreicher Philipp Gehmacher kuratierte im Frühjahr letzten Jahres im Tanzquartier Wien einen Programmschwerpunkt namens „Still Moving“. Gleichzeitig fand eine Performance- und Lecturereihe mit dem Titel „walk + talk“ statt, wozu Gehmacher neun Kolleginnen und Kollegen einlud, ihre persönlichen Bewegungssprachen vorzuführen und gleichzeitig zu erklären. In einem äußerst asketischen Bühnenraum, den Gehmacher und der bildende Künstler Alexander Schellow gestaltet hatten, war dabei so ziemlich alles erlaubt, um die Verbindung von Bewegung und Sprache im eigenen Werk zu demonstrieren. Vier Positionen dieser Reihe werden jetzt bei ImPulsTanz ge-zeigt.

Philipp Gehmacher, der heuer mit der belgischen Choreografin Christine De Smedt als Mentor des danceWEB-Stipendienprogramms für junge Tänzer fungiert, eilt der Ruf des großen Bewegungstüftlers voraus. Auch als unvoreingenommener


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