Zu Europas Bausteinen gehören auch die Freimaurer

Politik | aus FALTER 28/09 vom 08.07.2009

Günter Kodeks Forschung nach den Mitgliedern der Freimaurer von 1869 bis 1938 stellt einen Quantensprung zu mehr Transparenz dar

Rezension: Hellmut Butterweck

Es wird dem Außenstehenden nicht leicht gemacht, sich eine fundierte Meinung über die Freimaurer zu bilden. Sie selbst geben bereitwillig Auskunft über ihre humanitären und völkerverbindenden Ziele und die für sie verbindlichen ethischen Werte (Humanität und Toleranz), hüllen sich aber über alle Vorgänge in den Logen in Schweigen und halten die Namen ihrer Mitglieder geheim. Nach langen Perioden der Verdächtigung und Verfolgung haben sie auch allen Grund dafür.

Von ihren Gegnern werden sie, am liebsten in Form geheimnisvoller Andeutungen, als finstere Verschwörer dargestellt. In diesem Sinne hatte der Ort von Österreichs raumgreifendster Kundgebung gegen sie geradezu Symbolcharakter. Unter der Fahrbahn der Kagraner Brücke, die Wiens Obere Alte Donau von der Unteren trennt, prangte jahrelang knapp über dem Wasser mit

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