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Medien | aus FALTER 28/09 vom 08.07.2009

Katastrophenquote für den ORF Was der ORF 2008 durch die Fußball-EM an Marktanteilen dazugewann, hat er heuer wieder verloren. Mit 35 Prozent Marktanteil in den Kabel- und Satellitenhaushalten hat der Öffentlich-Rechtliche im Juni seinen bisherigen Tiefstwert vom Mai (35,2 Prozent) unterboten. Der ORF führt die Verluste auch auf die zunehmende Verbreitung von digitalem Fernsehen und die dadurch größere Senderkonkurrenz zurück. Mittlerweile verfügen 59 Prozent aller Personen in den TV-Haushalten über digitalen Empfang.

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Journalisten wurden seit dem Beginn der Ausschreitungen nach der Präsidentschaftswahl in der Hauptstadt Teheran inhaftiert. Damit ist der Iran laut den Experten von Reporter ohne Grenzen das derzeit weltweit größte Gefängnis für Journalisten.

Top-Level-Domains für Gemeinden Weltweit wird darum gekämpft, Top-Level-Domains – das sind Endungen wie .com oder .at – auch für einzelne Städte zuzulassen. So argumentiert etwa das Unternehmen dotBerlin, dass es an der Zeit sei, der Hauptstadt die Internetendung .berlin einzuräumen: Das Internet werde nämlich immer lokaler. Unternehmen und Organisationen könnten sich damit besser im Netz präsentieren. Ähnliche Initiativen gibt es zum Beispiel auch in Paris, London oder Madrid.

Schelte für Herold Der Telefonbuchherausgeber bietet nun virtuelle Einkaufstouren an. User können auf herold.at Panoramafotos von circa 30 Einkaufsstraßen und den Innenräumen mancher Geschäfte ansehen. Datenschützer kritisieren dies. Die Polizei ist „hellhörig“. Die Frage ist, ob Verbrecher mit solchen Webdiensten Läden leichter ausspionieren können.


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