Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 28/09 vom 08.07.2009

... dass die Polizei jetzt offenbar die Qualität von Guerillamarketing erkannt hat. Mit dem Aufkleben und Verteilen von „Verständigungszetteln“ soll das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung gesteigert werden. Aufdruck: „Für ihre Sicherheit unterwegs!“ Wann wohl das erste Polizeigraffito in Wien zu sehen sein wird?

… dass der Radweg am Ring nun zweispurig und vor allem sicherer werden soll. Hauptsächlich wird dies durch die Kombination von Radweg und Nebenfahrbahn bewerkstelligt. Den Anfang machen vier Teilstücke von insgesamt zwei Kilometer Länge. Ein Wiener Planungsbüro arbeitet derzeit an einer Lösung für die Problembereiche um Parlament, Oper und Hotel Imperial.

… dass der Ringradweg nur eines der Projekte ist, die eine Steigerung des Radfahreranteils bewirken sollen. Von derzeit fünf auf acht Prozent des Gesamtverkehrs bis 2015. Unter anderem wird ein Rad-„Highway“ geschaffen, der von Auhof bis Schönbrunn reichen soll. Das vier Meter breite und 3,5 Kilometer lange Teilstück soll auf der linken Seite des Wienflussbetts entstehen und 4,8 Millionen Euro kosten.

... dass die Brücken in Wien es wert sind, ein Buch darüber zu schreiben. Und nicht nur das: Wir haben verdammt viele davon! Genau gesagt 1716. Das sind viermal so viele wie Venedig, allerdings rund 800 weniger als Hamburg. Die sind Europameister. Die älteste Brücke Wiens ist der Konstantinsteg im Prater, eröffnet im Jahr 1873. Die jüngste der Begleitsteg der Ostbahnbrücke.

Elisabeth Patsios: Wiener Brücken. Bauwerke ästhetischer Ingenieurskunst. Bohmann-Verlag, 159 S., € 79,50


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