Der Anfang vom Ende des schönen Clustertraums

Steiermark | aus FALTER 28/09 vom 08.07.2009

Der „Kunstcluster“ im Thinnfeld steht vor der Auflösung: Der Kunstverein zieht aus, das HdA ächzt unter den Mietkosten

Bericht: Herwig G. Höller

Kann sich Graz die in Hinblick auf die Kulturhauptstadt 2003 errichteten Hütten und Kulturpaläste auch tatsächlich leisten? Seit spätestens Dezember 2003 war die Frage nach der „Nachhaltigkeit“ gebetsmühlenartig immer wieder gestellt worden, die Realität lieferte bisweilen Antworten: Der Uhrturmschatten wirbt jetzt in Seiersberg, der Marienlift verzog sich in die Oststeiermark, und die Murinsel ist kulturell abgesoffen. Lediglich das Kunsthaus stach am Lendkai wie ein Fels aus der Brandung – unterstützt vom benachbarten Palais Thinnfeld, das die hochfinanzierte Highend-Kunst mit einem Hauch von virulenter Kunstszene garnieren sollte.

Doch im Gebälk des Palais Thinnfeld, das seit 2007 Haus der Architektur (HdA), Grazer Kunstverein und Büroräumlichkeiten des Landesmuseums Joanneum beherbergt, kracht es gewaltig. Ein möglicher

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