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Falter & Meinung | aus FALTER 29/09 vom 15.07.2009

Welcher Art der Spitzelskandal diesmal ist, das fragte sich der durchschnittliche Beobachter der innenpolitischen Szene sogleich, als die ersten Details an die Öffentlichkeit gedrungen waren. „Peter Westenthaler bespitzelt“ lautete die Zeile. Ja, schon, aber aktiv oder passiv? Sie brauchen nicht zu raten, Sie müssen nur bei Florian Klenk nachlesen, der Klarheit schafft, wer was unter welchen Umständen von wem wissen zu wollen berechtigt ist und wer nicht (Seite 10).

Klarheit herrscht hingegen bei Josef Pröll: Der Vizekanzler hat nichts dagegen, „bauernschlau“ genannt zu werden. Mit dem von einer Boulevardzeitung ausgerufenen Doppel-Pröll hat er mehr Probleme, erzählt er Julia Ortner (Seite 12) .

Im Verhältnis des Westens zum Osten ist vieles noch im Unreinen. Langsam beginnt sich die Beziehung des scheinbar zentralen Westens zum offenbar marginalisierten Osten zu ändern. Matthias Dusini beschreibt den Prozess der sich verändernden „Ostkultur“ seit 1989, Jan Tabor berichtet über die niederösterreichisch-tschechische Landesausstellung (Seite 25).

Alles klar ist hingegen wieder die Sache mit der Verschrottungs- oder auch Ökoprämie: Sie läuft aus. Und sie war ein Erfolg, oder? Joseph Gepp ist diesem Oder nachgegangen und beschreibt den letzten Weg eines Porsche (Seite 32). RED


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