Kurz und klein

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Medien | aus FALTER 29/09 vom 15.07.2009

Pröll-TV Der bekannteste Niederösterreicher heißt? Richtig, Erwin Pröll. Dieses Phantasma wird nicht zuletzt durch die ORF-Sendung „Bundesland heute“ erzeugt. Einmal mehr wies die Apa-Tochter Mediawatch, die Redezeiten von Politikern in ORF-Infosendungen zählt, den ÖVP-Landesfürsten als Spitzenreiter unter seinen acht Kollegen aus: Im ersten Halbjahr 2009 zählte Mediawatch eine Redezeit von 1959 Sekunden (32,5 Stunden). Damit verweist Pröll seine auch nicht unbekannten Kollegen Hans Niessl (SPÖ Burgenland, 1649 Sekunden) und Michael Häupl (SPÖ Wien, 1517 Sekunden) klar auf die Plätze.

14,8

Prozent der Werbeagenturen wollen ihren Personalstand reduzieren. Dies ergibt eine Studie des Fachverbands Werbung und Marktkommunikation unter Werbetreibenden.

Graf blitzt ab Nachdem der ORF-„Report“ die Haltung von Martin Grafs (FPÖ) Mitarbeitern zu Rechtsextremismus thematisiert hatte, beschwerte sich der Dritte Nationalratspräsident beim zuständigen Bundeskommunikationssenat. Der Vorwurf: Verletzung des Objektivitätsgebots. Der Senat wies die Beschwerde ab.

US-Zeitungen zittern Die New York Times erwägt, ihre Nachrichten im Internet nicht mehr kostenlos, sondern für fünf Dollar pro Monat anzubieten. Aber nicht nur die Grey old Lady kämpft in den USA ums Überleben. Das liege nicht nur an der Wirtschaftskrise, sagt Medienwissenschaftler Stephan Ruß-Mohl zur Berliner Zeitung, sondern an Werbeeinkünften, die ins Internet abwandern. „Google kassiert derzeit knapp die Hälfte der Onlinewerbeeinnahmen, und das fehlt dann den traditionellen Zeitungen in ihrem Budget“, sagt Ruß-Mohl.


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