Zwischen süßer Melancholie und trockener Realität

Feuilleton | aus FALTER 29/09 vom 15.07.2009

Das Literaturfestival O-Töne begann mit Musik von Ernst Molden und Willi Resetarits und einer Lesung von Gernot Wolfgruber

Reportage: Bernhard Riedmann

Christoph Möderndorfer redet oft übers Wetter. Er ist im Veranstalterteam des Literaturfestivals O-Töne, das während des Sommers jeden Donnerstagabend österreichische Schriftsteller präsentiert – als Nächste sind Melitta Breznik (16.7.) und Verena Roßbacher (23.7.) dran, den Abschluss macht Wolf Haas (27.8.). Die Lesungen finden im Innenhof des Museumsquartiers statt. Open Air. Klar, dass einen da das Wetter interessiert. Am vergangenen Donnerstag hat es jedenfalls gehalten, sodass man nicht genötigt war, auf die Schlechtwetterlocation auszuweichen, die auch viel zu klein gewesen wäre. Kurz nach acht drängen sich nämlich bereits über tausend Besucher um die unscheinbare Bühne. Die besser gekleideten Damen und Herren sitzen auf den Plastikstühlen, die jüngeren Besucher lümmeln auf den gelben Enzis. Eine Viertelstunde vor


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