Die Kräfte der Säfte in Phiolen und Teenagern

Feuilleton | aus FALTER 29/09 vom 15.07.2009

In „Harry Potter und der Halbblutprinz“ wird es ernst – mit dem Geschlechtsleben und der Rettung der Welt

Filmkritik: Klaus Nüchtern

Dass Daniel Radcliffe den berühmtesten Zauberlehrling aller Zeiten mit altersbedingtem Hüftschaden spielen muss, wird eventuell noch einmal knapp verhindert worden sein: Aufgeteilt auf zwei Filme soll der siebente und letzte Band, „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“, 2010 und 2011 in die Kinos kommen.

Teil sechs beginnt ziemlich gut – mitten in einem Cumulonimbus, sprich: mit einem gehörigen Gewitter und einem hübschen architekturhistorischen Witz: Die durch die aufgeladene Atmosphäre fetzenden Todesser sorgen dafür, dass die Londoner Millenium Bridge in Eigenschwingungen gerät und zerbirst. Die Pointe daran: Die von Norman Foster entworfene Brücke musste zwei Tage nach ihrer Eröffnung im Juni 2000 wegen unkontrollierter Schwingungen wieder gesperrt und mit einem Schwingungstilgersystem saniert werden.

In gehörige Eigenschwingung


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