Meldungen

Kultur kurz

Feuilleton | aus FALTER 29/09 vom 15.07.2009

Feuchtbiotop Albertina

Nach dem großen Wassereintritt in die Albertina ist die Auslagerung der Grafiksammlung weiterhin im Gang. Am letzten Dienstag kam es zu einem weiteren, mysteriösen Wassereinbruch. 600 Liter Wasser rannen in einen Raum in der Stubenbastei, der ursprünglich für Kanalanschlüsse und die Fernwärmeleitung gedacht war, in der Folge von der Burghauptmannschaft aber auch als Brandschutzzentrale genutzt wurde. Er befindet sich unter der Stiege, die zum Museum hinaufführt. Dahinter liegt die Ausstellungshalle, in der die Werke derzeit provisorisch gelagert sind. Die Verlegung eines Stromkabels soll zu dem Leck geführt haben. Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder äußerte gegenüber der Apa seine Besorgnis über den neuerlichen Störfall. Das Wasser sei nur 35 Zentimeter von den Kunstwerken entfernt gewesen. „Jetzt ist wirklich Feuer beziehungsweise Wasser am Dach!“ Tatsächlich ist die trennende Betonmauer 80 Zentimeter dick. Das Wasser nahm hier nicht zum


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige