Drüber und drunter

Stadtleben | aus FALTER 29/09 vom 15.07.2009

Blütezeit ist Düngezeit: kleines Nährstoff-Abc plus biologische Kraftspender

Gartenschau: Julia Kospach

Eingangs eine Warnung an alle Übereifrigen: Was das Düngen anbelangt, kann man des Guten zu viel tun. Auf diesem Gebiet ist zu viel genau so schlecht wie zu wenig. Überdüngt man seine Balkon- oder Terrassenpflanzen, schießen sie zwar hemmungslos in die Höhe, lassen darüber aber nicht selten das Blühen aus. Außerdem kann zu viel Dünger auch die Wurzeln verbrennen, weil es sich bei Düngern zumeist um Salze handelt. Die Dosierungsvorgaben auf den üblichen Düngerverpackungen haben also schon tieferen Sinn.

Topfpflanzen müssen anders als Pflanzen in der Natur auf kontinuierlichen Nährstoffnachschub aus dem Erdreich verzichten. Sie sind zur Gänze auf die im Verhältnis geringe Menge Erde im Topf angewiesen. Die Nährstoffe darin sind oft bereits nach ein paar Wochen verbraucht. Es herrscht Nährstoffmangel, der die Pflanze schwächt und krankheitsanfälliger macht. Darum ist


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige