Tote Dichter und düsterer Rock im Gotteshaus

Steiermark | aus FALTER 29/09 vom 15.07.2009

Neue und hörenswerte Platten steirischer Provenienz. Von Lend bis Wies

Text: Tiz Schaffer

Dass dem südweststeirischen Label Pumpkin Records an dieser Stelle des Öfteren Platz eingeräumt wird, ist augenscheinlich, aber eben immer wieder verdient. Auch an vorliegender Compilation „Poem/e/s“, einem weiteren Stück aus der Sampler-Reihe zu einem ausgewählten Thema (dieses Mal eben Gedichte), kommt man – wie an dem Zweitling des Grazer Instrumental-Quartetts Fragments Of An Empire – schwer vorbei. Die EP von Le TamTam hingegen ist sozusagen die aktuelle Grußbotschaft aus dem Kreativviertel Lend.

1 Club der toten Dichter

Die letzten Themensampler von Pumpkin Records sind noch in guter Erinnerung. „Schubert Is Not Dead“ widmete sich dem Komponisten Franz Schubert, voriges Jahr erschien „NAME“ mit zahlreichen Hommagen an die verschiedensten Vornamen. Eine Spur hochkultureller offenbart sich „Poem/e/s“. Initiator Wolfgang Pollanz hat zahlreiche Bands aus dem Labelumfeld eingeladen,

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