Impulstanz Tipps

Junge Choreografen bei Impulstanz — [8:tension]

Lexikon | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 29/09 vom 15.07.2009

Mit dem Festival Impulstanz (siehe Seite 3) beginnt diese Woche auch die Reihe [8:tension], die „Young Choreographers’ Series“ von Impulstanz. Christa Spatt, die Kuratorin der Reihe, holt auch dieses Jahr acht Produktionen junger Künstlerinnen und Künstler nach Wien, die noch keinen klingenden Namen haben. Man kann hier also noch Entdeckungen machen! Fünf Performances sind schon diese Woche am Start.

Die schottische Choreografin Colette Sadler übt sich in ihrem ersten Gruppenstück „The making of doubt“ (Halle G, So 20.00) in der Kunst der Manipulation. Menschen und lebensgroße Puppen sind gleichwertige Tanzpartner und bald nicht mehr voneinander zu unterscheiden. Am selben Abend ist anschließend das Solo „Porcelain“ (So 21.00) von und mit der indischen Tänzerin/Choreografin Preethi Athreya zu sehen. Die Künstlerin, die zeitgenössischen Tanz mit Elementen des klassischen Bharatanatyam verbindet, arbeitete für diese Performance mit dem Komponisten Tobis Stürmer und dem Bildhauer Walter Stürmer zusammen.

Im Anschluss an die zweite Vorstellung von „Porcelain“ im Schauspielhaus (Mi 21.00) zeigt das österreichische Duo Andrea Maurer & Thomas Brandstätter ihre erstmals bei imagetanz im März präsentierte Arbeit „performance must go –>“ (Mi 22.15), in der sie Elemente aus dem Comic-Strip auf die Bühne übertragen.

Eine weitere Doppelveranstaltung ist am Donnerstag in der Halle G angesetzt: Zuerst rekonstruiert die kroatische Choreografin Andrea Bo¾ic´ in „Nothing can surprise us“ (Do 21.00) Szenen aus Filmen wie „Blade Runner“, „Solaris“ oder „Das Boot“; anschließend zeigen Cecilia Bengolea und François Chaignaud mit „Sylphides“ (Do 22.15) eine beklemmend schöne Neuversion eines morbiden Ballettklassikers.

Museumsquartier, Halle G, So 20.00 bzw. 21.00, Do 21.00 bzw. 22.15; Schauspielhaus, Do 21.00 bzw. 22.15


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