Wer will mich?

Medien | aus FALTER 30/09 vom 22.07.2009

Die einen bewerben Glücksspiel. Andere moderieren Veranstaltungen von Hedgefonds. Wie ORF-Stars mit ihren Nebentätigkeiten die Grenzen zwischen öffentlich-rechtlich und privat verwischen

Bericht: Stefan Apfl

Mirjam Weichselbraun und Alfons Haider tun es. Armin Wolf und Danielle Spera tun es. Sogar Peter Rapp und Robert Kratky tun es. Sie alle verdienen sich neben ihren Jobs beim ORF etwas dazu. Die einen bewerben Lebensmittel oder Glücksspielautomaten, andere moderieren Wahlkampfveranstaltungen oder Diskussionen für Banken.

Manche der Off-Air-Aktivitäten werfen heikle Fragen auf, Fragen nach dem Umgang mit den harten Währungen des Öffentlich-Rechtlichen, mit Glaubwürdigkeit, Objektivität und Unabhängigkeit.

Vermischt etwa Mirjam Weichselbraun Unterhaltung und Werbung, wenn sie um 20.10 Uhr für den Lebensmittelkonzern Spar in der Toskana lächelt und fünf Minuten später ein Millionenpublikum bei „Dancing Stars“ empfängt? Handelt Peter Rapp leichtfertig mit der Unabhängigkeit


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