Amadeus Austrian Music Awards 2009: Alles wird anders – und vieles tatsächlich auch besser

Feuilleton | aus FALTER 30/09 vom 22.07.2009

Einschätzung: Gerhard Stöger

Der vom Verband der österreichischen Musikwirtschaft veranstaltete Amadeus Award war bisher eine triste Sache. Eigentlich sollte sich die heimische Musikszene bei der Preisverleihung einmal jährlich vor großem (TV-)Publikum präsentieren, tatsächlich geriet die Show zusehends zur Farce, die 2008 – abgeschoben ins quotenarme Privatfernsehen – ihren Tiefpunkt erreichte.

Während die junge Musikszene in voller Blüte stand, trafen sich beim Amadeus doch nur DJ Ötzi, Christina Stürmer, Wolfgang Ambros und Konsorten, flankiert von internationaler Mainstreampop-Prominenz. Der vom Sender FM4 vergebene Alternative Award war in diesem Kontext mit Prämierten wie Attwenger und Gustav einsamer Lichtblick und Fremdkörper zugleich.

Anlässlich der für 10. September im Museumsquartier anstehenden zehnten Amadeus-Gala wurde der Preis neu erfunden. Der Fokus liegt jetzt ausschließlich auf österreichischer Musik, die einzelnen Genrekategorien hat man erweitert,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige