Papa Jukic goes Basketball

Stadtleben | aus FALTER 30/09 vom 22.07.2009

Genug geschwommen! Warum Sportlervater Zeljko Jukic die Branche wechselt

Bericht: Gerd Millmann

Man merkt schon das Alter und die vielen Schwimmjahre. Ich brauche eine Auszeit.“ Mit diesen Worten kommentierte Mirna Jukic, Österreichs erfolgreichste Schwimmerin aller Zeiten, den Sieg der Russin Julia Jefimova, 16, bei der heurigen „Mare Nostrum“-Schwimmwettkampfserie im Juni.

Damit dokumentiert sie das Ende einer faszinierenden Naturerscheinung, die Österreichs Schwimmsport zehn Jahre lang bereichert hat. Oder heimgesucht, je nachdem, wen man fragt: die Jukics.

Eine streitbare Familie

Es ist wohl die streitbarste Familie seit der Schaffung der Hager Landkriegsordnung. Jahrelang haben Mirna und Dinko Jukic sowie deren Eltern Österreichs Sportwelt gehörig aufgemischt. Samt gerichtlicher Klagen, Boykottandrohungen und Nervenzusammenbrüchen. 2007 drohten die Jukics etwa, nicht zur WM nach Melbourne zu fahren, sollte ihr Verein SC Austria nicht mehr Trainingszeiten im Wiener Stadthallenbad


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