Im Wüstenschiff durch die Steppe Mittelasiens

Steiermark | aus FALTER 30/09 vom 22.07.2009

Mit einer Schrottkiste durch Kasachstan tuckern – Traumurlaub klingt anders. Fünf junge Filmemacher wagen das Abenteuer

Porträt: Anna Wieder

Weil „Individualtourismus“ schon so abgedroschen klingt und 08/15-Trips abzulehnen sind, braucht der Abenteurer neue Herausforderungen. Ein Auto zu mieten wäre viel zu einfach, findet der Grazer Student Michael Friedrich. Mit einem selbst gebauten Vehikel aus Schrott zu reisen, das nur mit Wind angetrieben wird, entspricht schon eher seinen Vorstellungen. Zusammen mit seinen beiden Geschwistern und zwei Freunden will Friedrich in den nächsten zwei Monaten 500 Kilometer durch die Steppe Kasachstans segeln. Dabei soll ein Film entstehen, der die Zuseher auf eine Reise in die entlegenen Winkel Mittelasiens mitnimmt.

Steppe und Segeln – zwei Begriffe, die auf den ersten Blick so gar nicht zueinanderpassen. Diesen Gegensatz hat die Gruppe zum zentralen Thema ihres Films erkoren. Ihre Reise wollen sie in einem ungewöhnlichen Gefährt bestreiten,

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