Warenwelt

Shops, Produkte, Kuriositäten

Maria Motter | Steiermark | aus FALTER 30/09 vom 22.07.2009

Vor dem Werk ist nach dem Werk

Die Jakoministraße ist ein trostloser Anblick. Gezählte zehn Geschäftslokale stehen leer. Stadt und Creative Industries Styria wollen nun das Viertel beleben und in der Straße Designer und altes Handwerk ansiedeln. Schon seit über einem Jahrzehnt da ist der Kunstverein ESC, der letzte Woche seinen Produktions- und Verkaufsraum Prototyp eröffnete: für künstlerische Nebenprodukte, die auf dem Weg zu einem Werk entstehen und durchaus alltagstauglich sind.

An der allerersten Umsetzung eines Entwurfes hängen Künstler am meisten. Würde man meinen. Doch die Geschäftsidee fand großen Anklang. Gemeinsamer Nenner der erhältlichen Erstlingsstücke ist eine gewisse Qualität bei Material und Ästhetik. „Ich entwickle etwas mit einer ganz bestimmten Funktion im Hinterkopf. Ein Anderer sieht es und nützt es für eine Anwendung B“, erklärt Reni Hofmüller von ESC, wie sich die Objekte mit dem Besitzerwechsel weiterentwickeln könnten.

Konzept A für Anwendung

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