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Auf Brautschau in Wien: „Cash & Marry“

Lexikon | aus FALTER 30/09 vom 22.07.2009

Mit einer Portion unbegründetem Optimismus, lockeren Sprüchen und 5000 Euro in der Tasche machen sich Marko und Atanas in „Cash & Marry“ auf die Suche nach der Frau ihrer Träume. Die beiden „Don Juans des Balkans“ wollen in Wien heiraten, pro forma wenigstens, um so die unmenschlichen Bestimmungen des österreichischen Fremdenrechts zu umgehen und in den Besitz eines EU-Passes zu kommen. Barbara, eine junge Kommunistin aus Linz, willigt schließlich ein, doch kurz vorm Standesamt fliegt das Filmteam unter den prüfenden Blicken eines Magistratsbeamten auf. Der aus Mazedonien stammende Regisseur Atanas Georgiev spart nicht mit Selbstironie und hat selbst eine der Hauptrollen in dieser „Green-Card-Story“ vom Irrwitz der Realität übernommen. – Vorpremiere in Anwesenheit des Filmemachers und seines Teams. MO

Kino unter Sternen, Fr 20.30 (OmU)


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