Buch der Stunde

Lexikon | Gerhard Stöger | aus FALTER 30/09 vom 22.07.2009

Woodstock. Ein Wort genügt, um unzählige Bilder zu evozieren: Rockstars, Regen, freie Liebe und Frieden für die Welt; Drogen, Schlamm, ein Meer aus Hippies; die aufregenden Sixties, ihr Höhepunkt und Ende. Anders verhält es sich mit Bethel. Wer kennt schon diese unweit von New York City gelegene Kleinstadt? Dabei fand Woodstock, das Festival, eben nicht im gleichnamigen Ort, sondern in Bethel statt. Richie Havens eröffnete den Konzertreigen am Nachmittag des 15. August 1969, gut 60 Stunden später ließ ihn Jimi Hendrix im Morgengrauen des 18. August ausklingen. Noch Mitte Juli hatten die Veranstalter keinen Austragungsort, und am Vormittag des 15. August war die Bühne noch immer nicht aufgebaut. Irgendwie ist aber doch – fast – alles gutgegangen. Die improvisierte Bühne funktionierte, und die Felder des Milchbauern Max Yasgur boten der „Woodstock Music and Art Fair“, so der offizielle Titel, ein perfektes Ambiente. Yasgur selbst wurde zum Helden des größten Popfestivals


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