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Reiseziele (3)

Lexikon | aus FALTER 30/09 vom 22.07.2009

„Das Meer ohne seine namenlosen Ungeheuer ist wie ein völlig traumloser Schlaf“

John Steinbeck, 1941

Ein absolutes Must-go für den abenteuerbewussten Globetrottel findet sich diese Woche in La Jolla, nahe San Diego. Aus phonetisch nicht nachvollziehbaren Gründen wird der Ortsname „La Choi-ja“ ausgesprochen. Glaubt man dem örtlichen Tourismusverband, dann liegt dem das spanische Wort la joya, „das Juwel“, zugrunde. Ethnologen leiten den Namen eher vom indianischen woholle, „Loch im Berg“, ab, das auf die zahlreichen Höhlen in den Kliffs hinweist. Egal, die Gegend in Südkalifornien mit ihrer romantischen Küstenlinie und den von Surfern geliebten Stränden ist seit den 20er-Jahren ein touristisches Highlight.

„A nice place for old people and their parents“, ätzte der Schriftsteller Raymond Chandler über die Attraktivität La Jollas für alte Menschen. Genauer gesagt für reiche, weiße Protestanten: Nur jene durften anfangs die begehrten Häuser und Grundstücke erwerben.


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