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Falter & Meinung | Klaus Nüchtern | aus FALTER 31/09 vom 29.07.2009

Aus der Feng-Shui-Ecke gibt es zu vermelden, dass Tatjana Ladstätter in einem Akt heroischer Anstrengung und ausgestattet mit Kontaminationsoverall und Hochleistungs-Kärcher den Kühlschrank durchsucht und die Aufstrich-, Käse- und Wurstbestände aus dem ersten Quartal dieses und dem vierten Quartal des letzten Jahres entsorgt hat. Zuhause habe ich jetzt übrigens immer eine Gurke im Kühlschrank liegen, die aber auch der Gefahr ausgesetzt ist, einen Pelz anzusetzen, weil ich sie scheibchenweise aufbrauche. Das hat mit meiner Kollegin Karin Cerny zu tun, die früher auch für den Falter geschrieben und die mein Leben verändert hat: Ihr verdanke ich nämlich zum einen den Tipp, dass man Gin Tonic auch mit einer Gurkenscheibe garnieren kann (ein Serviervorschlag, der mit einem goldenen Denkmal belohnt werden sollte), zum anderen den Hinweis auf die Fernsehserie „Mad Men“ (mehr dazu auf Seite 24). Beide lassen sich übrigens auch ganz prächtig kombinieren.

Die Könige des Serienkonsums dürften Ingrid Brodnig, die sich zurzeit an der Vampirserie „True Blood“ berauscht, sowie HBO-Junkie Christopher Wurmdobler, der des Weiteren noch „Big Love“ und „Hung“ schaut, sein. Brodnigs Zimmernachbar Matthias Bernold ist noch immer traurig darüber, dass „My Own Worst Enemy“ nach einer Staffel und mit einem Cliffhanger-Ende eingestellt wurde. Matthias Dusini, der sich zuletzt in „Lost“ verloren hat, sitzt zurzeit auf dem Trockenen und wartet darauf, dass ich ihn mit Nachschub versorge. Aber keine Sorge, das wird spätestens nächste Woche der Fall sein.


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