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Falter & Meinung | aus FALTER 31/09 vom 29.07.2009

Kasachstan satt gab es im letzten Falter, das Medienecho auf die Enthüllungen war entsprechend (Seite 4), aber viele Fragen bleiben offen. Einige davon reißt Florian Klenk in seiner Nachfolgegeschichte und seinem Interview mit dem obersten Terrorismusbekämpfer Peter Gridling an (Seite 12). Klenk, der diese Woche den Stachanow-Orden trägt, hat sich aber noch um Missstände anderer Art gekümmert: um ganz konkrete Folgen von Wohnungsspekulation anhand eines Hauses in der Favoritenstraße (Seite 31).

Matthias G. Bernold und Bernhard Riedmann zeichnen in ihrer großen AUA-Geschichte Aufstieg und Fall dieser österreichischen Identitätsmarke nach (Abflug Seite 9). Vielleicht klammern wir uns stärker an das Eigene, wenn uns das Fremde bedroht? Damit ist weniger der von Stefan Apfl porträtierte Niki Fellner gemeint, der ja bereits in seinem Namen zwei Ikonen des hiesigen Soseins verbindet und zudem sein Leben einer dritten weihen möchte, nämlich der Zeitung Österreich (Seite 20).

Eher schon Matthias Dusinis Bericht (Seite 22) über den von Roland Rainer erbauten Sitz des Identitätsproduzenten ORF. Soll, darf man ihn räumen, nur weil die ORF-Führung damit unzufrieden ist? Auch der ORF muss seine eigene Identität finden. Wie das möglich wäre, erklärt Medienökonom Matthias Karmasin auf Seite 6. RED


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