Nachgetragen

Wien, Europa und die Welt. Journal mehr oder weniger bedeutender Begebenheiten

Politik | aus FALTER 31/09 vom 29.07.2009

Nazizwerge in Nürnberg, mehr Nachwuchs in Shanghai und das „Café de Paris“ ohne Mafia

Nürnberg: Streit um Nazizwerg

Wegen seines goldfarbenen Gartenzwergs, der die Hand zum Hitlergruß hebt, wurde der deutsche Bildhauer Ottmar Hörl in der vergangenen Woche wegen Wiederbetätigung angezeigt. Die Plastikfigur war in einer Nürnberger Galerie ausgestellt worden. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg wird allerdings weder gegen die Galerie noch gegen den Künstler ein Verfahren einleiten. Die Darstellung sei keine Wiederbetätigung, wenn der Inhalt in „eindeutiger Weise die Gegnerschaft zu der Organisation und die Bekämpfung ihrer Ideologie zum Ausdruck bringt“, begründete die Anklagebehörde. Hörl sieht seinen Gartenzwerg als Persiflage auf das „Herrenmenschentum“ der Nazis.

Shanghai: Mehrkindpolitik

Angesichts einer immer älter werdenden Gesellschaft lockert China seine Einkindpolitik. Laut China Daily wollen die Behörden von Shanghai Ehepaare, bei denen Mann und Frau Einzelkinder


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