Warum Gelsen auf Urlaub nach Ungarn fahren

Feuilleton | aus FALTER 31/09 vom 29.07.2009

Am Franz-Josefs-Bahnhof begann das Projekt On Excursion, eine Kunstsatire auf den Umgang mit den östlichen Nachbarn

Reportage: Matthias Dusini

Der Zufall kam den Urhebern des Kunstprojekts On Excursion zupass, als sie am letzten Montag in den Wiener Franz-Josefs-Bahnhof luden: Statt wie geplant auf einem Bahnsteig in der Ankunftshalle stand der von ihnen bespielte Waggon auf einem Nebengeleis des weitläufigen überdachten Bahnhofareals. Man stand neben Autowracks und trank aus Bierdosen, echt Underground! Offiziell und zeremoniell sollte es bei diesem vom Wiener Künstler Leopold Kessler und dem Berliner Künstlerpaar Nouchka und Alexander Wolf organisierten Ereignis ohnehin nicht zugehen. Die Gruppe stellte jene Delegation vor, die in den kommenden drei Monaten eine Rundreise durch Österreich, die Slowakei und Ungarn machen wird.

Die Delegationsteilnehmer sind keine Landeshauptleute, Sängerknaben und Philharmoniker, sondern Gelsen. „Die Österreicher reisen gewöhnlich nicht so gern


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