Neue Häfen und sinkende Meere: Was man bei La Strada nicht verpassen sollte

Anja Reiter | Steiermark | aus FALTER 31/09 vom 29.07.2009

Zum zwölften Mal zeigen internationale Künstler vom 31. Juli bis zum 8. August bei La Strada auf Grazer Straßen und Plätzen ihr Können. Sie beanspruchen den öffentlichen Raum für sich, wollen provozieren und verfremden. Damit La Strada nicht zur langweiligen Gewohnheit wird, erobern die Artisten heuer neue Schauplätze. Gleichzeitig machen sie aber auch vor den klassischen Bühnen nicht Halt.

Die Reininghaus-Gründe werden sich zum Auftakt des Festivals in einen Hafen verwandeln, in dem Zentauren – Mischwesen aus Mensch und Pferd – ihre Anker anlegen. Seit seiner Gründung im Jahr 1990 erschafft das Théâtre du Centaure aus Frankreich die utopische Fabelfigur immer wieder neu. Das aktuelle Programm „Flux“ ist nicht Theater und nicht Film, stattdessen eine fließende Interaktion zwischen beidem. Filmszenen, gedreht in europäischen Städten, Textfragmente und Schauspieldarbietungen von Mensch und Pferd verflechten sich zu einem Reisetagebuch, das verspricht, die Fantasie der

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