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Wiedersehen mit einem Klassiker: „Soy Cuba“

Lexikon | aus FALTER 31/09 vom 29.07.2009

Revolutionsgesang in vier Strophen: Die ersten beiden prangern Imperialismus, soziale Ungerechtigkeit und die Yankees an, die übrigen zwei feiern den Heroismus und die Opferbereitschaft der Revolutionäre – bis am Ende auch der einfachste Bauer begriffen hat, worum es geht. „Soy Cuba“ von Mikhail Kalatozov, ein Produkt der sowjetisch-kubanischen Allianz, wurde 1964 auf Kuba verboten und in der Sowjetunion als Kitsch verhöhnt: ein bizarres, bis ins Detail durchchoreografiertes und mit atemberaubender Kameratechnik gedrehtes Filmepos über den Kampf der lateinamerikanischen Massen gegen ihre Unterdrücker. Wiederaufführung der restaurierten Fassung (141 Minuten). – Vorprogramm (ab 19.00): „Querbraten“ mit Jelena Poprzan & Rina Kacinari. MO

Kino wie noch nie, Sa 21.30 (OmU)


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