Nachgetragen

Wien, Europa und die Welt. Journal mehr oder weniger bedeutender Begebenheiten

Politik | aus FALTER 32/09 vom 05.08.2009

Hilfe für das Horrorhaus, Torten gegen die Sexsucht und Jagd auf die Straßenhändler

Wien: Hilfe für Horrorhaus

Eingesperrte Mieter, bullige Wärter am Haustor, Minikameras am Gang, Schutt im Hof und Wohnungskontrollen in der Nacht: Ein Falter-Bericht über das Treiben von Spekulanten in einem Wohnhaus in der Favoritenstraße 21 führt nun zu einer Debatte im Rathaus. Der grüne Gemeinderat David Ellensohn fordert Reformen im Mietrecht. Es müsse einen verbesserten Schutz für Mieter geben, mit dem sich diese gegen Absiedlungstendenzen wehren können. „Vermieter, die schnelles Geld mit dem Abverkauf von Mietwohnungen machen wollen, müssen derzeit kaum mit Sanktionen rechnen“, so Ellensohn. Die Stadt Wien kümmert sich derweil um die Opfer im Hause Favoritenstraße. Bei einer Mieterversammlung habe es „erste positive Signale“ für einen Waffenstillstand im Häuserkampf gegeben, so Martin Orner vom Verein gegen Wohnungsspekulation.

Wien: Streit um Krankenhaus

Sicher kein Skandal:


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige