Kurz und klein

Meldungen

Medien | aus FALTER 32/09 vom 05.08.2009

Heftige Reaktionen lösten Äußerungen von ORF-Kommunikationschef Pius Strobl aus. In der vergangenen Ausgabe des Falter sagte Strobl, er habe noch nie einen so schlechten Arbeitsplatz gehabt wie am Küniglberg, wo es sengend heiße Räume und defekte Klimaanlagen gebe. Zentralbetriebsratschef Gerhard Moser sagte daraufhin zum Standard: „Während er – meines Wissens – am Wörthersee urlaubt, teilzeitarbeitet oder was auch immer, schüttet er den ORF, für den er eigentlich sprechen sollte, und vor allem die Mitarbeiter aus vollen Kübeln an.“

Euro soll die Zeitung Österreich laut Standard der Asfinag schulden. Für Autobahnpickerln. Österreich hat die Vignetten letztes Jahr bestellt und mit ihnen Abonnenten gelockt. Verleger Wolfgang Fellner sagt, Österreich selbst habe für einen Teil der Abobeigaben noch kein Geld erhalten.

Die Mediaprint sei verkrustet, sagt einer, der es wissen muss: Raiffeisen-General Christian Konrad wünscht sich im Interview mit der Wiener Zeitung Klarheit über Hans Dichands möglichen Rückkauf der WAZ-Anteile an der Kronen Zeitung. Die Mediaprint sei in ihren geschäftlichen Aktivitäten „durch unterschiedliche Interessen der WAZ und der Familie gelähmt“. Raiffeisen ist über seine Beteiligung am Kurier selbst Teil der Mediaprint.

Verleumdung via Twitter Weil sich eine US-amerikanische Mieterin auf dem Kurznachrichtendienst Twitter über Schimmel in ihrer Wohnung ärgerte, wurde sie vom Hauseigentümer, einer Immobilienfirma, auf Schadenersatz in Höhe von 50.000 Dollar (35.000 Euro) geklagt. Das Unternehmen wirft der Frau aus Illinois vor, dass ihre Twitter-Mitteilung „falsch und verleumderisch“ gewesen sei.


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