„Bloß kein Bier, denn Bier, das war Rock“

Feuilleton | aus FALTER 32/09 vom 05.08.2009

Techno wird 20. Acht Protagonisten erinnern sich an die Anfänge der Bewegung in Wien

Interviewcollage: Florian Obkircher

Ein Typ namens Dr. Motte, ein mit Boxen beladener VW-Bus, eine Message: Friede, Freude, Eierkuchen. So zog die Loveparade 1989 zum ersten Mal über den Kurfürstendamm.

Techno wurde damit aus den Berliner Kellern ans Tageslicht gehievt und erhielt ein medienwirksames Gesicht. Dass es allerdings noch zwei Jahre dauern sollte, bis die Welle das Wiener Donauufer erreichen würde, liegt in der Natur der Stadt.

Dennoch bildete sich hier in kurzer Zeit eine vitale Szene mit Musikern, die ihrer Leidenschaft bis heute treu geblieben sind: Christopher Just bastelt gerade an einem neuen Ilsa-Gold-Remix, Patrick Pulsinger arbeitet nach Jazzexperimenten wieder an einem Techno-Album, DJ Glow verkauft Dancemusic über seinen Onlineplattenladen. Nicht zu vergessen, dass die Partypraktiken der damaligen Illegal Micro Raves die Blaupause für heute erfolgreiche Wiener Geheimclubreihen wie


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