Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 32/09 vom 05.08.2009

... dass Wien „Playground Watcher“ fehlen. Zumindest behauptet das die ÖVP und forderte Aufpasser für die Sandkisten der Stadt. Abgesehen davon, dass die städtische Mistwache-Bezeichnung „Waste Watcher“ schon wehtut, das klingt noch mehr nach Aua. Weiß die Zielgruppe der Stadtpartei überhaupt, was playground bedeutet? Unser Vorschlag: Sandwache.

… dass „Fly-over“ wieder da ist. Noch so ein sprachlicher Überflieger aus Wien. Nach ein paar Jahren Pause wird die lustige Behelfsbrückenkonstruktion nun wieder errichtet. Während Autofahrer über die Südosttangente brettern, wird drunter gearbeitet. Genau: Bretterdrüberbrücke, das wäre doch ein schönes Wort.

… dass die „Ring-Bike-Lane“ offiziell noch nicht so heißt; aber vielleicht, wenn der zweispurige Ausbau des Ringradwegs fertig ist. Bis Anfang September sollen vier Teilstücke – immerhin ganze zwei Kilometer! – fertig sein. Diese Woche begannen im Bereich Schottenring zwischen Hohenstaufengasse und Franz-Josefs-Kai die Bauarbeiten.

... dass „Smart smijten“ uns gerade noch gefehlt hat. Das Hobby angetrunkener Nachtschwärmer in Amsterdam, Kleinwagen in Grachten zu befördern („Smart schmeißen“), beschäftigt dort Presse, Polizei und Smart-Besitzer. Vielleicht sollte man in Wien sein Miniauto nicht in Donaukanalnähe abstellen. Besser wär das!

... dass der „Central Garden“ sich nicht in New York (jaja, es heißt Central Park), sondern am Wiener Donaukanal befindet. Die relaxte Antwort auf den ganzen grobkörnigen Stadtstrandwahnsinn (Höhe Untere Donaustraße) ist ruhig, perfekt und sandlos. Bis auf den doofen Namen.


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