Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 32/09 vom 05.08.2009

Laimgrube: Japan-Pizza und Safran im Ex-Weingarten

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Dass hier einmal Lehm abgebaut wurde (der Grätzelname Laimgrube legt noch Zeugnis davon ab), kann man sich ja noch irgendwie vorstellen. Dass da Weingärten standen und sich Windmühlen drehten, erfordert aber schon eine gewisse romantische Fantasie.

China, Japan, Kaffeehaus

Die Nähe von Naschmarkt und Mariahilfer Straße trocknet das Grätzel nahversorgungs- und beislmäßig zwar ein wenig aus, aber es gibt schon was. Das Kuishimbo zum Beispiel, das wahrscheinlich kleinste japanische Lokal der Stadt, in dem’s noch dazu keine Sushi gibt (Maki sind als Zugeständnis an den Mainstream zu sehen), aber dafür das unglaublich sättigende Okonomo-yaki, das zwar als „japanische Pizza“ läuft, aber eher ein Omelette ist. Tintenfisch mit Ponzu oder der Seetangsalat sind auch sehr authentisch, um Korokke zu mögen, sollte man Japan aber schon sehr lieben.

Ein paar Häuser weiter gibt’s den Ao-Da-Asiamarkt, nicht


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