Sommergespräche: Der Falter besucht im Sommer Persönlichkeiten, die in der Steiermark ihre Ferien verbringen

„Beim Schreiben ist man immer alleine“

Steiermark | aus FALTER 32/09 vom 05.08.2009

Die Autorin Olga Flor ist über den Literaturbetrieb ernüchtert und will sich nun mehr der Sonne widmen

Interview: Herwig G. Höller; Donja Noormofidi

Hühner gackern, der Fleischhacker fährt mit einem Kleinbus von Hof zu Hof, Kühe grasen in der Ferne: In dieser Umgebung verbringt die Schriftstellerin Olga Flor mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern den zweiwöchigen Sommerurlaub. Der Grundlsee im steirischen Ausseerland liegt idyllisch zwischen Wiesen und Bergen eingebettet. Die Szenerie erinnert ein bisschen an Orte aus Flors literarischem Werk, ihr zweiter Roman „Talschluss“ spielt etwa in einer ähnlichen Gegend. Dort ist die Idylle jedoch trügerisch, die Natürlichkeit künstlich. Im Sommergespräch mit dem Falter erklärt Flor, warum ihr die Enge auch eine Weite gibt.

Nach literarischen Erfolgen, Flors Roman „Kollateralschaden“ wurde 2008 für den Deutschen Buchpreis nominiert, konzentriert sich die 41-Jährige nun wieder stärker auf die Physik. 15 Jahre nach Abschluss

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