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Falter & Meinung | aus FALTER 33/09 vom 12.08.2009

Ungewollte Säuglinge landen in der „Babyklappe“, geheime Dokumente in Florian Klenks „Aktenklappe“. Weil der Aktenberg, den ihm ein Informant in einem Papiersackerl überreicht hatte, diesmal außergewöhnlich groß ist, serviert uns Klenk in den kommenden Wochen eine Serie darüber, mit welchen ungeheuerlichen Begründungen das Justizministerium politisch heikle Fälle in den vergangenen Jahren zu den Akten legte. Zum ersten Mal wird damit öffentlich, wie die berüchtigte „Weisungssektion“ im Justizministerium hinter den Polstertüren wirklich agiert. Fall eins handelt vom Kärntner Ortstafelstreit (Seite 10).

Auch im Medienressort geht es um Schuld und Strafe. Andrè Rettberg, einst gefeierter Libro-Manager und Medienvisionär, wird in den kommenden Wochen angeklagt werden. In seinem ersten ausführlichen Gespräch mit Klenk und Matthias G. Bernold schildert der gefallene Star, wie es zur Libro-Pleite kam und wie Hedgefonds das Libro-Management antrieben.

Der Falter ist überhaupt der Ort für das gepflegte Gespräch. Das Feuilleton wartet diesmal mit einem Günter-Grass-Interview auf, das der Interviewstar André Müller geführt hat. Auch im Stadtleben wurde investigiert. Seit Jahren schon stehen die abgebrannten Sofiensäle buchstäblich im Regen. Joseph Gepp hat sich eingeschlichen. RED


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