Von Opfern… und Tätern

Politik | aus FALTER 33/09 vom 12.08.2009

Der Dritte Präsident des Nationalrats Martin Graf (FPÖ) über Verhetzung, Volksdeutsche und den Widerstand, den er im NS-Regime geleistet hätte

Gespräch: Stefan Apfl, Florian Klenk

Während das Parlament wegen Feueralarms vorübergehend geschlossen ist, sitzt der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf in seinem Büro und raucht eine Zigarette. Zwei Stunden spricht er bei Cola light und Marlboro über seine Sozialisierung und Gesinnungsgemeinschaft, das Dritte Reich und die Verschwörung gegen die FPÖ. Ein Auszug.

Falter: Die Bestellungen Ihrer Mitarbeiter bei einem Naziversand, Ihre Schmähung Ariel Muzicants, Ihr Südtirol-Sager: Ist es Ihre politische Strategie, den Ball regelmäßig über die rote Linie zu spielen?

Martin Graf: Nein, ich halte mich an alle Usancen. Ich kann nichts dafür, wenn ich ein Interview gebe, in dem kein einziges Mal das Wort Volksabstimmung vorkommt, dass der Journalist dann in der Überschrift schreibt: „Graf fordert Volksabstimmung“. Es ist eine Kampagne

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