Im Club der zukünftigen Exfrauen

Feuilleton | aus FALTER 33/09 vom 12.08.2009

Deftige Debütalben von der Rapperin Amanda Blank und der Sängerin Ebony Bones!

Rezension: Sebastian Fasthuber

Hippietochter mit Background in der Kunst, Porno-Rap mit unschuldigem Blick: Das neue Popsternchen Amanda Blank aus Philadelphia hätte man mittels Casting nicht besser hinbekommen können. In ihrer Heimat wird die aus einer Performancegruppe auf die Popwelt losgelassene 27-Jährige noch kaum wahrgenommen – der amerikanische Konsument hat es gern eindeutig. Aus Europa strömt Blank für ihre mehrfach gebrochene, fun-feministische HipHop-Pop-Mixtur dafür umso mehr Liebe entgegen.

Und diese Frau braucht viel Liebe. „I Love You“ heißt ihr dieser Tage erschienenes Debütalbum. Wobei sich das four-letter word bei ihr fast ausschließlich auf das Liebemachen und also die körperlichen Aspekte der Ars amandi bezieht. Der Bogen reicht in den Texten von aggressiv eingeforderter Befriedigung bis zum Sexspielzeug.

Die auf den Spuren der Kanadierin Peaches wandelnde Amanda Blank wird


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