Grenzerfahrungen an und in der Mur: Wandern, Wundern, Raften

Steiermark | aus FALTER 33/09 vom 12.08.2009

Wer lieber ohne Drahtesel unterwegs ist, kann die Murauen auch zu Fuß erkunden. Auf slowenischer Seite führt ein Wanderweg direkt an der Mur von Mureck nach Gornja Radgona. Für die gut zwanzig Kilometer lange Strecke empfiehlt sich festes Schuhwerk, denn der Untergrund besteht zeitweilig aus feuchter Erde oder Sand. Auf österreichischer Seite erfahren Wanderer am „Au-Erlebnisweg“ bei Mureck Wissenswertes über die Murauen. Vom Murecker Schwimmbad aus geht es vier Kilometer durch den Auwald. An zwölf Stationen informieren Tafeln über die Flora und Fauna der Gegend. Auch für Kinder geeignet.

Kultur ohne Grenzen kann man im Pavelhaus erleben. Das 1837 erbaute Bauernhaus in Laafeld bei Radkersburg beherbergt eine ständige Ausstellung über die Geschichte der steirischen Slowenen und weiterer Minderheiten im Dreiländereck Österreich-Slowenien-Ungarn. Bis 27. September gibt es Fotografien von Branko Lenart zu sehen: Er hat sich mit der Autorin Elisabeth Arlt auf Spurensuche nach der verborgenen jüdischen Kultur in Slowenien begeben.

Wer die Mur noch intensiver als beim Radeln spüren möchte, kann das bei einer Rafting-Tour durch Slowenien tun. Simon Bala¾ic vom Naturschutzbund Slowenien gabelt Wasserwütige in Gornja Radgona beim Fischerheim „Lisjakowa Struga“ auf, paddelt mit ihnen zur Murfähre in Krog und legt nach circa drei Stunden Fahrt bei der Murmühle in Ver¾ej an. Das Abenteuer kostet 15 Euro pro Person, für 25 Euro sind auch Verköstigung und Bus zurück nach Gornja Radgona inklusive. Ab sechs Personen kann die Tour losgehen. Ar & Aw

Pavelhaus

Öffnungszeiten: Di–Sa 14–18.30,

Rafting

Anmeldung: mura.rafting@gmail.com oder per Handy: 00386/31606376


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