Impulstanz Tipps

Von Schatten und Löchern

Lexikon | Bettina Hagen | aus FALTER 33/09 vom 12.08.2009

Den Abschluss des Festivals bestreitet Mark Tompkins, der sich mit „empty holes“ wie einige seiner Kollegen heuer ebenfalls auf seine künstlerische Vergangenheit besinnt. Das 1983 geschaffene Solo wurde erst 2008 von seinem Schöpfer selbst wieder rekonstruiert. Damals wie heute geht es um die Liebesgeschichte von John und Doris Dreem, beide von Tompkins verkörpert, und eben die universalen Themen: Leben, Liebe und Tod. Ästhetisch sind die Schatten- und Lichtspiele, welche das Entstehen und Zusammenwirken der beiden Figuren erst ermöglichen, prägend für dieses Solo. Aber wie Tompkins selbst betont: „What you see is never what you get.“ Und erst wenn sich der Betrachter auf die tieferliegenden Bedeutungsebenen einlässt, kann er das ganze Werk begreifen.

Museumsquartier, Halle G, So 21.00


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