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Schlichte Menschlichkeit und stille Größe

Lexikon | aus FALTER 33/09 vom 12.08.2009

Sonnenblumen, Windmühlen, Seegelboote, Häuser. Konstant beschäftigte sich der in Wien geborene Maler Leopold Hauer (1896–1984) mit derart unprätentiösen Motiven. Das Lebenswerk dieses stillen und feinsinnigen Beobachters zeichnet nun eine Retrospektive mit 70 Gemälden und 50 grafischen Arbeiten nach. Die überwiegend dunkle Farbpalette sowie die vielen Brauntöne bringen Hauers Werk in die Nähe von Albin Egger-Lienz. Aber auch Bezüge zu Arbeiten von Egon Schile, Anton Faistauer und Paul Cézanne lassen sich herstellen. Wer wie Hauer den Symbolcharakter des scheinbar Unbedeutenden erkennt, sollte diese ruhige und besinnliche Ausstellung unbedingt besuchen. MJ

Leopold Museum, bis 28.9.


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