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Falter in den Medien

Falter & Meinung | aus FALTER 34/09 vom 19.08.2009

Die Weisungen aus dem Sack, die von Politikressortchef Florian Klenk vergangene Woche exklusiv aufgedeckt wurden, sorgten im In- und Ausland, in Print, Radio und Fernsehen für enormes Aufsehen. Standard-Kolumnist Hans Rauscher schrieb vom „Super-Coup“ Klenks und über „Atemberaubendes aus dem Bauch der Justiz“. Standard-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid fragte in einem Leitartikel, ob tatsächlich alle vor dem Gesetz gleich seien. Klenk selbst wurde bei Erscheinen der Ausgabe von der „Zeit im Bild“ über Bedeutung und Ausmaß der Enthüllungen befragt. Die Aufdeckergeschichte füllte darüber hinaus täglich Ö1-Journale, „Zeit im Bild“-Sendungen und war der Kleinen Zeitung einen Blattaufmacher („Skandalöse Polit-Justiz“) wert. Der Schweizer Tagesanzeiger berichtete ebenso über die Weisungen aus dem Justizministerium („Politiker und Beamte haben in Österreich nichts zu befürchten“), wie die Berliner taz („ein Justizskandal, der die Republik erschüttern müsste“) und die Münchner Süddeutsche Zeitung. In Letzterer formulierte SZ-Korrespondent Michael Frank die Frage „Schützt die Justiz Prominenz vor Strafverfolgung?“ und sah eine jener Possen vonstattengehen, „die Österreich als Theater- und Fremdenverkehrsland zum Amüsement des Rests der Welt bereitzuhalten pflegt“.

Falter-Chefredakteur Armin Thurnher stellte vergangene Woche in der Ö1-Sendereihe „Von Tag zu Tag“ seinen ersten Roman „Der Übergänger“ vor. Zu Gast bei Günter Kaindlstorfer sprach Thurnher über das autobiografisch grundierte Werk, das von dem Pianisten Alfred Brendel handelt, über seine Verehrung, die er für denselben empfindet und über die spezifisch österreichische Misere in der Politik- und Medienlandschaft. Am selben Tag rezensierte Susanne Schaber Thurnhers „ersten, ziemlich leichtfüßigen, streckenweise berührenden Roman“ für die Tageszeitung Die Presse.


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