Feucht-fröhliche Zuständ’

Blätter auf Halbmast, Schlauchgüsse und Nasskuren: über das richtige Gießen

Stadtleben | Bericht: Julia Kospach | aus FALTER 34/09 vom 19.08.2009

Ohne regelmäßiges Gießen geht in Balkon- und Terrassen-Topfgärten gar nichts. Nachlässigkeiten auf diesem Gebiet können sich höchstens Gartengärtner leisten, deren Pflanzen fest im tiefen Erdreich sitzen und aufs Grundwasser zurückgreifen können. Für urbane Balkongärtner heißt es: gießen. Nicht dass es eine gigantisch komplexe Wissenschaft wäre, aber das eine oder andere kann man schon falsch oder besser machen.

Regel Nummer eins lautet – und man möchte gar nicht glauben, wie oft sie nicht beherzigt wird: Niemals in der größten Mittagshitze gießen – die Wassertropfen wirken auf den Blättern wie Brenngläser und können zu Sonnenschäden führen. Gut tut Pflanzen abendliches Gießen. Einziger kleiner Einwand dagegen wäre, dass die Feuchtigkeit, die über Nacht schlechter austrocknet, Schnecken, Pilze und andere Feinde des Gärtners mitunter feucht-fröhliche Bedingungen für ihre Umtriebe finden lässt. Im Hochsommer ist das aber eine überschaubare Gefahr – zumal


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