„Irgendwer muss das ja machen“

Steiermark | Interview: Herwig G. Höller Thomas Wolkinger | aus FALTER 34/09 vom 19.08.2009

Ein lockerer Ort, ein verkorkstes Problem und ein lustiger Wahlkampf. Mit Dr. Heinz Fischer auf der Alm

Wie von der Protokollabteilung der Hofburg bestellt, lässt sich die Sonne an diesem Vormittag erstmals exakt in dem Moment am wolkenverhangenen Himmel blicken, als Bundespräsident Heinz Fischer in Begleitung seiner Frau Margit in die Zielgerade zur Falkensteinalm einbiegt. Kaiserwetter? Auf knapp tausend Metern Seehöhe liegt die Hütte, die von den Fischers gelegentlich auf ihren Wanderungen im Mürztal besucht wird – keine drei Kilometer entfernt vom Jagdschloss in Mürzsteg, das Bundespräsidenten seit Karl Renner als Sommerresidenz dient. Dort nutzt der Bundespräsident die Sommerpause für Lektüren – aktuell die Churchill-Memoiren, Bücher über japanische und chinesische Geschichte oder die Memoiren des deutschen Außenministers Steinmeier –, und er empfängt Besuche.

Falter: Mit dem Vorschlag, das Gespräch auf der Alm zu führen, haben Sie uns in Verlegenheit gebracht.


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