Kunst als globales Labor

Lexikon | aus FALTER 35/09 vom 26.08.2009

Ehemalige Turmspitze des Stephansdoms

Die Ära vom Beginn des 16. bis zum Ende des 17. Jahrhunderts ist bestimmt von bedeutenden Veränderungen. Große Erfindungen und Entdeckungen wurden gemacht, europäische Kaufleute brachten exotische Waren aus Japan, China, Persien, Indien und der Türkei in ihr Heimatland. Man setzte sich verstärkt mit dem Fremden auseinander und wurde davon beeinflusst. Die Ausstellung „Global: Lab. Kunst als Botschaft. Asien und Europa 1500–1700“ zeigt anhand von 470 Exponaten, wie mannigfaltig sich das Miteinander von Kulturen in der Kunstproduktion niederschlug. Im Mittelpunkt der Schau steht das „Hamzanama“, eine einzigartige Handschrift aus der Zeit der indischen Mogulherrscher. MJ

Mak – Österr. Museum für angewandte Kunst, bis 27.9.


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