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Falter in den Medien

Falter & Meinung | aus FALTER 35/09 vom 26.08.2009

Die vom Falter aufgedeckten „Weisungen aus dem Sack“ bestimmen auch in Woche zwei nach Veröffentlichung noch immer das politische Geschehen und die mediale Berichterstattung. Hans Rauscher nimmt im Standard ebenso Bezug auf die heiklen Weisungen aus dem Innenministerium wie Peter Michael Lingens im aktuellen profil. Lingens verweist auf weiter zurückliegende, aber nicht weniger spektakuläre Fälle, bei denen die Staatsanwaltschaft Verfahren nur widerwillig betrieben oder überhaupt eingestellt hat. Auch die Stuttgarter Zeitung berichtet wegen des „Verdachts auf Promibonus“. Spiegel Online wiederum davon, „dass das Justizministerium seinen Mitarbeitern zeitweilig den Zugriff auf ein kritisches Weblog verwehrt hat“. Gemeint war jenes von Politikchef Florian Klenk, der den Weisungsskandal aufgedeckt hatte. Das Ministerium wies den Vorwurf der Zensur als „absurd“ zurück und sprach von einem „blöden Zufall“. Thomas Chorherr, einstiger Chefredakteur der Presse, lässt in seiner Kolumne Wehmut aufkommen. Konkret scheint sich Chorherr nach Sommerlöchern zu sehnen, während derer die „angebliche Stadtzeitung“ Falter noch keine „einseitige Parteinahme als Information kostümiert“ veröffentlicht hat.


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