„Ja, ich spreche von einer Revolution“

Politik | aus FALTER 35/09 vom 26.08.2009

Attac-Sprecher Christian Felber skizziert in seinem neuen Buch eine Revolution. Der Neoliberale Christian Ortner fürchtet sich davor. Ein Streitgespräch

Moderator: Stefan Apfl

Die beiden Herren, die vergangenen Mittwoch im Wiener Café Korb Platz nahmen, teilen sich den Vornamen und den rötlichen Schopf. Das war es dann auch schon mit den Gemeinsamkeiten zwischen Christian Ortner und Christian Felber. Sie repräsentieren, wenn man so will, die beiden Pole der heimischen Wirtschaftsdebatte: da der Neoliberale, dort der Attac-Visionär, hier die egoistische Überzeugung, dort der Glaube an den Altruismus. Ein Streitgespräch über Felbers neues Buch (siehe Randspalte) bei Espresso und Kamillentee.

Falter: Herr Ortner, was haben Sie aus Herrn Felbers neuem Buch gelernt?

Christian Ortner: Dass Marktwirtschaft und Demokratie für ihn unvereinbar sind.

Christian Felber: ... Kapitalismus und Demokratie.

Ortner: Da es eine andere Marktwirtschaft als die kapitalistische nicht geben kann, frage ich


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