Rechtsextremismus als jugendliche Erlebniswelt

Politik | aus FALTER 35/09 vom 26.08.2009

Der Sammelband Strategien der extremen Rechten konzentriert sich auf die NPD – und erklärt dabei doch ein europaweites Phänomen

Rezension: Anton Pelinka

Rechtsextremismus präsentiert sich heute als planvoll ausgestaltete Erlebniswelt, deren Angebote passgenau auf die Bedürfnisse einer in sich heterogenen, jungen Zielgruppe zugeschnitten sind.“

Dieser Satz steht für die Aktualität des vorliegenden Bandes „Strategien der extremen Rechten“. Den Autoren geht es um Darstellung und Analyse des aktuellen deutschen Rechtsextremismus, insbesondere aber auch um die Entwicklung von Gegenstrategien. Obwohl es sich um Studien handelt, die auf Deutschland bezogen sind, weist das Buch zahlreiche Bezüge für die Situation in Europa insgesamt auf – und für die in Österreich.

Dazu gehören die vielfach belegten Kontakte zwischen der FPÖ und deutschen Rechtsextremisten, wie etwa „Pro Köln“. Dazu gehört auch die zentrale Rolle, die der FPÖ – und hier vor allem Andreas Mölzer – bei


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