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IT-Kolumne

Medien | Matthias G. Bernold | aus FALTER 35/09 vom 26.08.2009

Wer kennt das nicht: Vor dem Filmstart ist alles pipifein, wir sippen am Cola, weil von den Sportgummis und den versalzenen Tortillachips durstig geworden. Da plötzlich packt sie zu, die Natur. Kulturignorant drängt uns die Blase aus dem Saal. Zum Ärger der Nebenseher und zum eigenen. Wer möchte schon, dass ihm die Schlüsselszene entgeht? Weil es den Regisseuren immer seltener gelingt, einen Film nach 90 Minuten abzuzwicken, wird das Problem immer virulenter. Zum Glück schafft nun die Webseite www.RunPee.com Erleichterung: Hier werden bei neuen Filmen die besten Momente, aus dem Saal zu treten, ermittelt. In „Public Enemies“, dem zwei Stunden 27 Minuten zähen Streifen über den US-Bankräuber John Dillinger, wären laut RunPee die idealen Zeitpunkte abzustrahlen die Minuten 30, 35 sowie 86 und 125. Da sieht man wieder, wie nützlich das Netz ist und wie vielfältig sein Potenzial. iPhone-Nutzer können die Anwendung selbstverständlich auch auf ihr Smartphone laden. Nur ludeln müssen sie noch selber.


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