Der Mann mit der Katzenpissepistole

Feuilleton | aus FALTER 35/09 vom 26.08.2009

Interview: Gerhard Stöger

Funny van Dannen hat keine Lust auf ausgedehnte Interviewtouren und endlose Pressetage. Wer mit ihm sprechen möchte, kann ihn ja zuhause in Berlin besuchen – oder anrufen. Am Telefon erweist sich der 51-jährige Liedermacher, Buchautor und Maler als entspannt, gesprächsfreudig und, bei aller Nachdenklichkeit, äußerst guter Dinge. Kein Wunder, mit der neuen CD „Saharasand“ (siehe Kritik unten) hat er eines der besten Alben seiner Karriere aufgenommen.

Falter: Gemeinsam mit den Toten Hosen sind Sie kürzlich zweimal im Wiener Burgtheater aufgetreten. Wie haben Sie diese Abende erlebt?

Funny van Dannen: Es war außergewöhnlich, dass jemand wie ich die Möglichkeit bekommt, dort auf der Bühne zu stehen. Mein Verdienst war es aber natürlich nicht. Campino hat gute Kontakte zum Haus. Er wollte das in dieser Form einmal machen, und ich habe ihm den Gefallen getan.

Die Toten Hosen spielen einige Ihrer Lieder, sie selbst veröffentlichen auf JKP, dem Label der


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