Böschung Nummer zwölf

Wo vorher Enten schliefen, eröffnet jetzt eine neue Lokal-Terrasse

Stadtleben | aus FALTER 35/09 vom 26.08.2009

Florian Holzer beschreibt seit 1988 jede Woche ein neues Lokal

Der „Pier 9“ hat einstweilen zwei Probleme: Die Eröffnung findet ein bisschen spät für ein Open-Air-Projekt statt. Man kann die Terrasse eigentlich von nirgendwo aus sehen. Der Zugang war – zumindest bis vergangene Woche – aufgrund von Baustellen relativ schwierig. Und weil es die Adresse bisher nicht gab, tun sich auch diverse elektrische Ortungssysteme ein bisserl schwer.

Okay, das waren jetzt mehr als zwei. Entstanden ist das Projekt Pier 9 als quasi baulicher Nebeneffekt einer Garage zwischen Verbrennungsanlage, Spittelauer Lände und Donaukanal. Jenem Flecken Stadt, der bisher wohl schon so manchem Planungsstadtrat einen übersäuerten Magen bescherte. Und wo vorher eine friedlich-grindige Böschung war, errichtete man also eine stolze Terrasse, trieb Räume in die Uferbefestigung, machte ein Café, ein Takeaway-Lokal, einen Spielplatz und eine hydraulisch zu hebende Bar draus, brachte auch 160 Fahrrad-Stellplätze


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