„Der Wiener ist insgesamt janusköpfig“

Politik | aus FALTER 36/09 vom 02.09.2009

Bürgermeister Michael Häupl, bald 60, über das Wienerische und seine eigene Lust, noch einmal zu raufen

Interview: Florian Klenk, Armin Thurnher

Bürgermeister Häupl ist bester Laune. Er ist aus dem Urlaub zurück, feiert demnächst seinen 60. Geburtstag und will es noch einmal wissen. Er fühle sich körperlich sehr gut, sagt er, besser als mit 50, psychisch gehe es ihm ausgezeichnet. Und „noch einmal ordentlich raufen gehen“, das mache ihm „richtig Spaß“. Er freut sich, will er damit sagen, auf die kommende Wahlauseinandersetzung mit FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. In seinem weitläufigen Büro wird Illy-Kaffe serviert.Die Peter-Altenberg-Skulptur ist immer noch da, etwas anderes ist neu. Wie zufällig und offenbar nur vorübergehend lehnt der Entwurf zu einem Ölporträt für die Galerie der Bürgermeister auf einem Sessel: die Probe für die Ewigkeit, sozusagen.

Falter: Herr Bürgermeister, wie war’s in der Toskana?

Michael Häupl: Äußerst angenehm, ruhig, friedlich.


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